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Das Gift des Fliegenpilzes wirkt neurotoxisch auf das
zentrale und periphere Nervensystem. Die Giftwirkung
wird im wesentlichen durch die Wirkstoffe Muskimol und
Muscarin beherrscht.
Durch Potenzieren in kleinste Dosen wird der giftige
Fliegenpilz zum homöopathisches Mittel Agarius.
Das Mittel wird bei Unruhezuständen und Zuckungen
eingesetzt. Ein typisches Symptom ist das Gefühl,
als würden kleine eisige Nadeln in die Haut pieksen,
oder auch andere Empfindungen, die an erfrorene Haut
bzw. Kälte ausgesetzter Haut erinnern.
Typische Symptome
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- Die Patienten haben Gefühl, als würden
sie von eisigen Nadeln gestochen werden
- Die Patienten haben ein Brennen und Jucken,
Rötungen und Schwellungen wie bei Frostbeulen
- Die Patienten leiden an unkoordinierten Bewegungen,
lassen schnell etwas fallen
- Die Patienten haben Zuckungen der Augenlider
und Ticks, die im Schlaf nicht mehr auftreten
- Die Patienten sind ruhelos und zittrig
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Hauptanwendungsgebiete
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Erfrierungen, Nervosität, Unruhe
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Anwendungsgebiete von Agaricus
muscarius
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Übersicht zu Agaricus muscarius
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Abkürzung
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agar. |
| Deutscher Name |
Fliegenpilz
Pflanzenfamilie: Amanitaceae
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| Wie oft eingesetzt |
Häufig |
| Art des Stoffes |
Giftpflanze
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| Typische Potenzen |
D6 - D12
Niedrigere Potenzen sind rezeptpflichtig |
Das Leiden wird verbessert durch
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Leichte Bewegung
Stuhl- und Harnabgang
Schlaf
Ruhe
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Das Leiden wird verschlechtert
durch
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Alkohol
Menstruation
Rauchen
Kälte
Frische kalte Luft
Rauhreif
Naßkaltes und schwüles Wetter
Vor und während Gewitter
Sonne
Geistige Anstrengung
Sex
Ausschweifungen
Alkohol
Tabak
Nach dem Essen
Berührung
Druck auf die Wirbelsäule
Morgens
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