| Entzündungen oder Fieber bei Entzündungen,
mit viel Hitze, brennender Haut, gewaltiger Durst, ein rotes Gesicht, oder ein
rotes und dennoch blasses Gesicht, Kurzatmigkeit, Schmerzen und ein leerer Kopf
sind die Hauptanwendungsgebiete von Aconitum napellus. Aconitum
bedeutet wörtlich übersetzt "Ohne Staub". Tatsächlich
benötigt der Blaue Eisenhut sehr wenig Erde um zu wachsen. Er produziert
dennoch eines der stärksten Gifte im Pflanzenreich. Acontinum ist eines
der stärksten Mittel in der Homöopathie. Es hat eine besonders starke
Beziehung zum Herz- und Kreislaufsystem, dem peripheren Nervensystem und den Schleimhäuten. Besonders
gut passt das Mittel zu lebhaften, robusten Menschen. Solche Menschen erkranken
rasch und genesen auch wieder schnell.
Hauptanwendungsgebiete
von Aconitum napellus | | Schmerzen, Erkältungen,
Grippe |
Anwendungsgebiete
von Aconitum napellus | |
Schmerz, Erkältung, Schnupfen, Schmerzen, Husten, Angst, Unruhe, Grippe, Zahnungsschmerzen, Kopfschmerzen, Augenentzündung, Halsentzündung, Kehlkopfentzündung, Schlafstörungen, Ohrenentzündung
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Typische Symptome |
| Aconitum napellus kann eingesetzt werden bei allen
Beschwerden, die akut und plötzlich auftreten - bei plötzlichem
starken Fieber und schnellem Puls - Der Patient hat eine heiße trockene
Haut. Schweissausbrüche senken das Fieber - Der Patient hat ein gerötetes
Gesicht, wird blass beim Aufrichten - Die Krankheit ist eine Folge von trockener
Kälte, kaltem Wetter oder Wind - Die Krankheit ist eine Folge von Schreck,
Schock, Unfall - Der Patient hat unerträgliche Schmerzen - Der Patient
hat eine körperliche und geistige Unruhe - Der Patient ist panisch, hat
große Angst, Herzklopfen und glaubt nicht atmen zu können - Der
Patient hat großen Durst auf kalte Getränke |
Übersicht
zu Aconitum napellus | | Abkürzung
| acon. | | Deutscher
Name | Blauer oder echter Eisenhut, Sturmhut
Pflanzenfamilie: Ranunculaceae | | Anwendungshäufigkeit | Häufig |
| Art des Stoffen | Giftpflanze |
| Typische Potenz | D4 - D12 Kleinere Potenzen sind
verschreibungspflichtig |
Das Leiden wird
verbessert durch | | Frische Luft Ausruhen
Warmes Schwitzen Aufdecken des Kranken |
Das Leiden wird
verschlechtert durch | | Emotionen Furcht
Schock Überanstrengung Unterkühlung durch trockene, kalte Winde
während des Schwitzens Druck Berührung Abends Nachts
Während der Menstruation Schlafen in der Sonne Durch Musik Tabakqualm
Liegen auf schmerzhafter Seite Stickige Zimmer um Mitternacht
Wärme kaltem Wind in engen Räumen in Menschenmassen |
Hausapotheke |
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Klein- und Schulkinder - Fieberkrämpfe - gerötete Mandeln
Geschwollene gerötete Mandeln, Mandeln sind fleckig belegt oder weisen kleine Geschwüre auf Kind hat Schmerzen beim Schlucken oder beim Sprechen, hat Schüttelfrost, hat Kopfschmerzen, hat eine belegte Zunge, hat das Gefühl von Enge im Hals, hat Mundgeruch, belegte Stimme, zum Teil auch Übelkeit und Erbrechen. Dazu Fieber, einen trockenen Hals, Mandeln hellrot und brennend. Schmerzen beim Schlucken, Beim Aufrichten blassS besser in frischer Luft verschlechtert in warmen Räumen, am Abend, in der Nacht, durch Lärm, durch Tabakrauch, durch trockene, kalte Winde
Aconitum napellus D 12
eine Tablette oder drei Globuli halbstündlich bis stündlich, bei Besserung seltener
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Sonstiges |
| Aconitum napellus hat sich bewährt als erstes Mittel
bei allen akuten Erkrankungen und fieberhaften Entzündungen bei den beschriebenen
Symptomen. Häufig wird als Folgemittel bei Fieber Belladonna
eingesetzt. |
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